Deep Purple in Köln

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Ja, es mag in einem AC/DC-Blog etwas OT sein, aber dennoch berichte ich mal kurz über das Deep Purple Konzert am 15.11.2012 in Köln.

Eines vorweg: Ich war immer schon Purple-Fan und ganz besonders ein Ian Gillan Fan. Dennoch habe ich es in den letzten 30 Jahren nie geschafft mir die Herren einmal live anzusehen.

Das Konzert fand in der Lanxess-Arena (früher Köln-Arena) statt. Als Support bekamen wir die deutsche Band „Edguy“ zu sehen. Edguy erinnern mich ein wenig an Queensryche (auch wenn der eine odere andere Fan das vielleicht als zu pauschal sieht).

Edguy spielten so rund 50 Minuten und der Sänger „Tobias Sammet“ versuchte lange Zeit vergeblich etwas Stimmung in die Bude zu bekommen. Mit Sprüchen wie „Seid Ihr fertig für Deep Purple“ oder „Kauft unsere CD um die deutsche Wirtschaft anzukurbeln (und damit wir uns neue Autos kaufen können)“ versuchte Sammet vergeblich Stimmung zu machen.

Das lag meiner Meinung nach wohl daran, das das Publikum in der Arena größtenteils weit über 50 war und mit der Musik von Edguy nicht wirklich etwas anfangen konnten. Ich, mit meinen 45 Lenzen kam mir da schon vor wie der Junior unter den Besuchern. Ok, Spaß beiseite…es waren auch noch jüngere da…..irgendwo bestimmt. 😉

Dennoch möchte ich Edguy nicht schlecht reden. Man muss wirklich anerkennen, das Sammet eine absolut geile Stimme hat und die Songs gegen Ende etwas „massentauglicher“ waren. Mir persönlich gefällt das gepose von Sammet und seinen Jungs nicht…aber wie gesagt: Das ist meine persönliche Meinung. Ich bin mir sicher, das die Jungs auf eigenen Konzerten gut abgehen.

Gegen 21:15 Uhr war es dann soweit.

DEEP PURPLE  LIVE ON STAGE

 

 

 

 

 

 

 

Zwar habe ich schon einiges auf Youtube gesehen, aber ich konnte nur erahnen was mich als Neuling auf einem Deep Purple Konzert erwarten würde.

Großes Kino – ganz großes Kino!

 

Natürlich ist die Stimmung bei einem Purple-Konzert anders als auf einem AC/DC-Konzert. Es ist ruhiger, was vielleicht am schon erwähnten Alter der Besucher liegen mag.

Ian Gillan und seine Mannen zeigten sich in toller Form und spielten viele Ihrer großen Hits aus den 70er und 80er.

Beeindruckend für mich war die Einheit, die diese Band bei den komplexen Stücken bildet. Es fühlt sich wie eine Wand an und nicht wie 5 Musiker die zusammen spielen. Und das macht, so glaube ich, Purple aus. Es ist die Verschmelzung der einzelnen Musiker zu einem Gesamtkunstwerk. Wobei jeder einzelne Musiker ein Meister seines Fachs ist. Sehr beeindruckend!

Songs wie „Hard Lovin Man“ „Space truckin´“ „Black Night“ und „Smoke on the Water“ mit dem Jahrhundert-Riff gehen auch heute noch richtig gut ab.

Dieses Konzert war für mich ein echtes Highlight in meiner Konzertlaufbahn und hoffe sie irgendwann nochmal sehen zu können!

 

 

 

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