Interview mit Brian

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Hier ein Interviev des Playboy mit Brian Johnson.

AC/DC-Sänger Brian Johnson

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

QUELLE: Playboy

Playboy: Mr Johnson, was ist wichtiger für einen Mann: das Auto oder die Frau?

Brian Johnson: Hey, das ist eine Fangfrage! Ich hoffe, meine Frau liest das nicht. Ich denke, bevor man eine Frau kriegt, muss man ein Auto haben. Vor allem als junger Kerl. Da brauchst du eine anständige Karre, um ein Mädel aufzureißen.

Playboy: Wie war das bei Ihnen?

Johnson: Mein erstes Auto, ein Ford Popular, war totaler Schrott. Als ich das Mädel zu Hause absetzte – sie wohnte in einer Sackgasse -, verhakte sich der Rückwärtsgang. Ich musste neun Meilen rückwärts nach Hause fahren, sogar über eine Brücke. Mann, hatte ich Nackenschmerzen!

Playboy: Sie scheinen Autos sehr zu lieben. Küssen Sie Ihre manchmal nachts?

Johnson: Nein, so weit ging ich noch nie. Bei manchen besonderen Autos – etwa meinem Bentley Continental – gehe ich nachts, wenn ich nicht schlafen kann, in die Garage. Nur, um ihn anzugucken.

Playboy: Was fasziniert Sie an Autos?

Johnson: Ich komme aus einem Bergarbeiterdorf in England, wo früher nur der Doktor ein Auto hatte. Der Rest fuhr Bus. In den 50ern bedeutete ein Auto Freiheit, ein Symbol, um aus dieser grimmigen Welt rauszukommen.

Playboy: Warum können Frauen diese Auto-Faszination nur selten teilen?

Johnson: Sie teilen sie so lange nicht, bis sie jemand in einem Porsche mitnimmt. Dann geht’s oft schnell mit der Begeisterung. Frauen bemessen einen Mann gern nach seinem Auto. Wenn sie die Wahl haben zwischen einem Beamten in seinem Opel oder einem Windhund im Ferrari, dann nehmen sie den Typen im Ferrari.

Playboy: Wenn Sie nicht der Sänger von AC/DC wären, wären Sie lieber Mechaniker, Autoverkäufer oder Rennfahrer?

Johnson: Rennfahrer natürlich! Autoverkäufer bestimmt nicht. Keinem dieser Typen würde ich einen Brief anvertrauen, dass er ihn für mich in den Postkasten wirft. Aber ich liebe Autorennen: Ich besitze drei Rennwagen in den USA. Ich hatte zwar mal einen hässlichen Unfall vor zwölf Jahren, bei dem sie mich herausschneiden mussten. Glück gehabt, ich hatte nur Kopfschmerzen.

Playboy: Und warum nicht Mechaniker? Sie hatten ja sogar eine eigene Werkstatt, bis Sie 1980 bei AC/DC anheuerten…

Johnson: … das war kein schlechtes Leben. Ich hatte viele Freunde und eine kleine Band, die ganz populär war. Kein Druck, keine Verantwortung. Aber plötzlich war ich bei AC/DC – unglaublich.

Playboy: Und das seit 30 Jahren.

Johnson: Aber stellen Sie sich vor: Ich bin immer noch „der Neue“. Seit 30 Jahren in der Band, der Älteste von allen, aber diese Vögel nennen mich „den Neuen“.

Playboy: AC/DC war bereits vorher erfolgreich – mit dem 1980 verstorbenen Sänger Bon Scott. Misst man Sie noch daran?

Johnson: Immer. Aber im Laufe der Jahre wird mein Beitrag zur Band respektiert. Eine lange, harte Lehre. Manchmal fühle ich auf der Bühne einen gewissen Druck: Ich muss jetzt diesen Song richtig gut bringen, Bon hatte so eine besondere Stimme. Aber ich glaube, die Fans sind stolz auf uns, dass wir so lange durchgehalten haben. 36 Jahre, das ist schon was!

Playboy: Schmerzt es, wenn jemand sagt: „Sorry, aber Bon war einfach besser“?

Johnson: Zu mir hat das noch keiner gesagt. Klar, ich bin sicher, dass das manche denken oder sogar sagen. Ich habe gute Freunde, die ein Bon-Scott-Tattoo auf dem Arm tragen. Wenn sich dann einer dafür entschuldigt, sag ich: „Sei kein Idiot, das ist absolut okay!“ Bons Mutter und Brüder kommen zu unseren Gigs in Australien. Wir essen dann zu Abend mit ihnen, reden, trinken einen. AC/DC ist eine Rock’n’-Roll-Familie.

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